take five...
lassen sie mich sagen, auch wenn sich viel getan hat, in den letzten jahren,......der kunde ist noch immer könig!
bisher hatte ich es immer für einen fortschritt gehalten, dass mittlerweile immer mehr supermärkte auch 'bio' oder 'öko' in ihrem angebot haben. aber je länger ich über die zusammenhänge nachdenke, um so weniger sicher bin ich mir.
positiv ist, dass, seitdem bio oder öko (im folgenden biöko genannt), konventionell vermarktet wird, die sachen eindeutig billiger geworden sind. das wiederum hat dazu geführt, dass sich mehr leute biöko leisten können. steh ich z.b. beim einkauf vor der obst- und gemüsetheke und sehe den minimalen preisunterschied von sagen wir mal ökoerdbeeren und herkömmlich-erzeugten erdbeeren (gesetzt den fall, sie schauen lecker aus und sind noch nicht abgelaufen), greife ich mittlerweile ganz automatisch zu ersteren.
"Die Absatzmenge von Bio-Produkten ist noch relativ klein. Höhere Mengen würden die Preise sinken lassen. Dies hat über die letzten Jahre bereits spürbar stattgefunden."
aha! der berühmt-berüchtigte kreislauf von angebot und nachfrage.
"Mehr, schneller, billiger - so lautet das allgemeine Motto der Konsumgesellschaft."
fakt ist, dass die biöko-erdbeeren auf dem ladentisch erscheinen, obwohl noch längst nicht erdbeerzeit ist - und ich sie auch noch kaufe!!!
ist das noch sinnvoll?
"Lebensmittel werden heute Tausende Kilometer transportiert - der steigende LKW-Verkehr schafft ein zunehmendes Umweltproblem."
biöko-lollorosso aus frankreich, biöko-granny's aus argentinien, biöko-tomaten aus spanien......
bio ist im trend.... ......aber die agrarförderung für hiesige biobauern wird in den nächsten jahren absehbar zurückgehen.....regional-bio ist out - global-bio in?.....der handel kauft da, wo er seine produkte bekommt.....und mittlerweile haben wir im biobereich gute internationale märkte ......
während discounter und der konventionelle lebensmittelhandel bei biöko zulegen, sinkt der umsatzanteil des biofachhandels....
"Innerhalb der letzten fünf Jahre verloren Reformhäuser, Bioläden, Biobäcker- und Metzger rund 5 Prozent am Gesamtmarkt."
der kunde/die kundin ist könig/in.
die nachfrage reguliert das angebot.
regionalbezug senkt transportkosten.
NACHTRAG: transfair bei lidl (beitrag in der taz am 14.6.07)
bisher hatte ich es immer für einen fortschritt gehalten, dass mittlerweile immer mehr supermärkte auch 'bio' oder 'öko' in ihrem angebot haben. aber je länger ich über die zusammenhänge nachdenke, um so weniger sicher bin ich mir.
positiv ist, dass, seitdem bio oder öko (im folgenden biöko genannt), konventionell vermarktet wird, die sachen eindeutig billiger geworden sind. das wiederum hat dazu geführt, dass sich mehr leute biöko leisten können. steh ich z.b. beim einkauf vor der obst- und gemüsetheke und sehe den minimalen preisunterschied von sagen wir mal ökoerdbeeren und herkömmlich-erzeugten erdbeeren (gesetzt den fall, sie schauen lecker aus und sind noch nicht abgelaufen), greife ich mittlerweile ganz automatisch zu ersteren.
"Die Absatzmenge von Bio-Produkten ist noch relativ klein. Höhere Mengen würden die Preise sinken lassen. Dies hat über die letzten Jahre bereits spürbar stattgefunden."
aha! der berühmt-berüchtigte kreislauf von angebot und nachfrage.
"Mehr, schneller, billiger - so lautet das allgemeine Motto der Konsumgesellschaft."
fakt ist, dass die biöko-erdbeeren auf dem ladentisch erscheinen, obwohl noch längst nicht erdbeerzeit ist - und ich sie auch noch kaufe!!!
ist das noch sinnvoll?
"Lebensmittel werden heute Tausende Kilometer transportiert - der steigende LKW-Verkehr schafft ein zunehmendes Umweltproblem."
biöko-lollorosso aus frankreich, biöko-granny's aus argentinien, biöko-tomaten aus spanien......
bio ist im trend.... ......aber die agrarförderung für hiesige biobauern wird in den nächsten jahren absehbar zurückgehen.....regional-bio ist out - global-bio in?.....der handel kauft da, wo er seine produkte bekommt.....und mittlerweile haben wir im biobereich gute internationale märkte ......
während discounter und der konventionelle lebensmittelhandel bei biöko zulegen, sinkt der umsatzanteil des biofachhandels....
"Innerhalb der letzten fünf Jahre verloren Reformhäuser, Bioläden, Biobäcker- und Metzger rund 5 Prozent am Gesamtmarkt."
der kunde/die kundin ist könig/in.
die nachfrage reguliert das angebot.
regionalbezug senkt transportkosten.
NACHTRAG: transfair bei lidl (beitrag in der taz am 14.6.07)
wildwuchs - 18. Mai, 12:26
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